Grabenlose Kanalsanierung ohne Aufbruch:
Die Kanalsanierung mit Inliner ermöglicht es, beschädigte Abwasserrohre von innen zu sanieren, ohne Straßen, Böden oder Gebäude aufzureißen.
Bewährtes Sanierungsverfahren mit langer Lebensdauer:
Ein harzgetränkter Schlauchliner wird in das bestehende Rohr eingebracht und dort ausgehärtet. So entsteht ein neues, dichtes Rohr im alten Kanal mit einer Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten.
Einsatz in Hausanschlüssen, Kommunen und Industrie:
Das Inliner-Verfahren eignet sich für private Abwasserleitungen ebenso wie für kommunale und industrielle Kanalsysteme.
Schnelle Umsetzung bei laufendem Betrieb:
Die Sanierung erfolgt meist innerhalb kurzer Zeit und kann häufig durchgeführt werden, ohne den Betrieb von Gebäuden, Straßen oder Anlagen zu unterbrechen.
Nachhaltig und infrastrukturschonend:
Da keine Erdarbeiten notwendig sind, ist die Kanalsanierung mit Inliner besonders umweltfreundlich und ressourcenschonend.
Die Kanalsanierung Inliner ist ein modernes Verfahren zur grabenlosen Sanierung beschädigter Abwasserrohre. Risse, Undichtigkeiten oder Korrosionsschäden lassen sich damit effizient beheben, ohne Straßen aufzureißen oder aufwendige Baustellen einzurichten. Es können verschiedene Arten (arten) von Kanälen wie Abwasser-, Regenwasser- oder Industriekanäle sowie unterschiedliche Schadensarten wie Risse oder Brüche saniert werden.
Dabei wird ein harzgetränkter Schlauchliner in das bestehende Rohrsystem eingebracht und dort ausgehärtet. So entsteht ein neues, dichtes Rohr im alten Kanal, das dauerhaft stabil, belastbar und korrosionsbeständig ist. Das Inliner-Verfahren wurde bereits in den 1960er-Jahren entwickelt und hat sich seither weltweit als bewährte Methode zur Sanierung von Hausanschlüssen, kommunalen Leitungen und industriellen Rohrsystemen etabliert. Heute gilt es als zukunftsweisende Lösung für eine nachhaltige und infrastrukturschonende Erneuerung von Abwasserleitungen.
Was ist eine Kanalsanierung?
Unter Kanalsanierung versteht man die Instandsetzung und Erneuerung von Abwasserrohren, um ihre Dichtheit, Stabilität und Funktionsfähigkeit langfristig zu sichern. Die Kanalsanierung ist ein Teilbereich der umfassenderen Rohrsanierung, zu der verschiedene Sanierungsmethoden wie das Inliner-Verfahren, die Kurzliner-Technik oder die offene Bauweise zählen. Alterung, Korrosion, Wurzeleinwuchs oder äußere Belastungen können Rohre und Kanäle schädigen – und damit nicht nur die Infrastruktur, sondern auch die Umwelt gefährden.
Eine funktionierende Kanalisation ist das Rückgrat unserer städtischen Infrastruktur: Sie sorgt dafür, dass Abwässer sicher und hygienisch abgeleitet werden. Werden Schäden nicht rechtzeitig behoben, drohen Undichtigkeiten, Bodenverunreinigungen oder sogar Einstürze.
Deshalb ist die Kanalsanierung sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich von großer Bedeutung, da sie langfristig einen hohen Sanierungsaufwand und kostenintensive Folgeschäden vermeiden kann. Sie beugt teuren Folgeschäden vor, schützt Gebäude und Straßen vor Wassereintritt und trägt zur öffentlichen Gesundheit bei. Moderne Verfahren wie das Inliner-Verfahren ermöglichen dabei eine grabenlose, umweltfreundliche und kosteneffiziente Sanierung – ohne Straßenaufbrüche oder lange Ausfallzeiten.
Häufige Ursachen für eine Kanalsanierung
Die Gründe für eine Kanalsanierung sind vielfältig und resultieren meist aus der Notwendigkeit, die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der städtischen Infrastruktur zu gewährleisten. Hier sind einige der häufigsten Gründe, warum eine Kanalsanierung erforderlich sein kann:
Altersbedingter Verschleiß
Alte Rohre aus Beton oder Steinzeug verlieren ihre Dichtheit, was zu Rohrbrüchen führen kann.
Umweltbelastung und Verschmutzung
Undichte Leitungen lassen Schmutzwasser ins Erdreich gelangen – mit erheblichen Folgen für Boden und Grundwasser.
Sicherheitsrisiken
Setzungen oder Rohrschäden können Straßen und Gebäude beeinträchtigen.
Wirtschaftliche Prävention
Frühzeitige Sanierung spart hohe Folgekosten und verhindert aufwändige Notmaßnahmen.
Gesetzliche Anforderungen
Kommunen und Eigentümer sind verpflichtet, Abwasseranlagen regelmäßig prüfen und instand halten zu lassen.
Städtewachstum
Mit steigender Bebauung muss die Kanalisation regelmäßig an neue Anforderungen angepasst werden.
Eine moderne Kanalsanierung mit Inliner-Verfahren stellt hier eine effiziente, nachhaltige und grabenlose Lösung dar, um die Leistungsfähigkeit des Abwassernetzes langfristig zu sichern.
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Wie funktioniert das Inliner-Verfahren bei der Kanalsanierung?
Das Inliner-Verfahren, auch bekannt als Schlauchliner– oder Longliner-Verfahren, hat die Rohr- und Kanalsanierung in den letzten Jahrzehnten revolutioniert. Es zählt zu den modernsten Methoden der grabenlosen Kanalsanierung und ermöglicht die Erneuerung beschädigter Rohrleitungen ohne Aufgrabungen oder Straßenaufbrüche.
Das Grundprinzip: Ein flexibler Schlauchliner, meist aus Glasfaser (GFK) oder Filz, wird mit einem speziellen Harzsystem imprägniert und anschließend in das defekte Rohr eingebracht. Bei der Inliner-Kanalsanierung wird ein textiler Schlauchliner in die sanierungsbedürftige Abwasserleitung eingebracht. . Ein Beispiel für einen solchen flexiblen Gewebeschlauch ist der BRAWOLINER, der sich besonders für die grabenlose Kanalsanierung eignet. Dieser Textilschlauch wird auf die exakte Länge des zu sanierenden Abschnitts zugeschnitten, mit Harz imprägniert und anschließend im Rohr positioniert. Dort wird er mit Druckluft oder Wasser aufgeblasen, sodass er sich passgenau an die Innenwände des vorhandenen Kanals anschmiegt.
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Mehr InformationenDas Verfahren ist nicht nur schneller als traditionelle Sanierungsmethoden, sondern reduziert auch den technischen und wirtschaftlichen Aufwand erheblich, da keine Aushubarbeiten notwendig sind und der Materialverbrauch minimiert wird.
Der große Vorteil: Der Betrieb der Infrastruktur – etwa Straßen, Gehwege oder Industrieflächen – kann meist während der Sanierung weiterlaufen, da die Arbeiten komplett im Rohrinneren stattfinden.
Kanalsanierung Inliner- Aushärtungsmethoden: UV-Licht, Wasser oder Dampf
Je nach Material, Rohrdurchmesser und Einsatzbereich kommen verschiedene Verfahren zur Aushärtung zum Einsatz:
UV-Lichthärtung: Besonders präzise und energieeffizient. Der Liner wird mit UV-Lampen belichtet, wodurch das Harz innerhalb weniger Minuten vollständig aushärtet.
Warmwasserhärtung: Das Rohr wird mit heißem Wasser gefüllt, das die Aushärtung gleichmäßig vorantreibt – ideal bei kleineren Durchmessern.
Dampfhärtung: Eine energiearme Variante, die für komplexe Rohrverläufe und größere Haltungen geeignet ist.
Unabhängig von der Methode entsteht eine langlebige, dichte Innenbeschichtung, die das Rohrsystem bis zu 50 Jahre schützt – geprüft nach DIBt-Zulassung und DWA-M 143-3.
Ablauf einer Inliner Kanalsanierung – Schritt für Schritt erklärt
Das Inliner-Verfahren ist ein präziser, mehrstufiger Prozess, mit dem beschädigte Abwasserrohre von innen saniert werden – ganz ohne Aufgrabungen. Durch die Kombination aus moderner Kamerabefahrung, Materialkunde und kontrollierter Aushärtung entsteht im bestehenden Rohr ein neues, dauerhaft dichtes Leitungssystem.
Hier der Ablauf im Überblick:
- Inspektion des Kanals: Im ersten Schritt wird das schadhafte Rohr mit einer Kanal-TV-Kamera befahren, um die genaue Schadensstelle festzustellen. Anschließend erfolgt eine Hochdruckreinigung, die alle Ablagerungen entfernt und den Kanal auf die Sanierung vorbereitet.
- Reinigung des Kanals: Anschließend wird der Kanal gründlich gespült und von Ablagerungen, Wurzeleinwuchs oder Fremdstoffen befreit. Nur ein sauberes Rohr ermöglicht die perfekte Haftung des neuen Liners.
- Vorbereitung des Inliners: Im dritten Schritt werden die Gewebeschläuche (z. B. BRAWOLINER) mit Epoxidharz befüllt und auf die passenden Längen zugeschnitten. Dieses Harz sorgt später für die dauerhafte Stabilität und Dichtheit.
- Einzug oder Inversion des Liners: Der getränkte Gewebeschlauch wird mittels Druckluft in das Kanalrohr eingeführt und an die Rohrwandungen angelegt. Der imprägnierte Liner wird in den Kanal eingezogen oder mithilfe von Druckluft inversiert, also umgestülpt, bis er passgenau an der Rohrwand anliegt.
- Aufblasen und Ausrichten des Inliners: Durch Luft- oder Wasserdruck wird der Liner aufgeblasen, sodass er sich eng an die Kanalwand anschmiegt. So entsteht eine homogene Innenhaut ohne Fugen oder Übergänge.
- Aushärtung des Harzes: Im sechsten Schritt wird der Schlauchliner durch die Zugabe von Wärme ausgehärtet. Dadurch kann der Aushärtungsprozess beschleunigt und die Harzreaktion optimal gesteuert werden. Je nach Verfahren erfolgt die Aushärtung des Harzes mittels UV-Licht, Dampf oder Warmwasser. Dieser Schritt verwandelt den flexiblen Liner in eine stabile, formfeste Innenbeschichtung.
- Nacharbeiten und Qualitätskontrolle: Nach der Aushärtung werden Dichtheitsprüfungen und Kamerainspektionen durchgeführt. Anschlüsse werden geöffnet, eventuelle Überstände entfernt – und der sanierte Kanal ist sofort wieder betriebsbereit.
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Wichtige Vorbereitungsschritte bei der Inliner Kanalsanierung:
Kanalzustandsanalyse: Schadstellen, Rohrdimensionen und Leitungsverlauf werden per Kamerabefahrung dokumentiert.
Reinigung: Hochdruckspülung und Wurzelfräsen entfernen Ablagerungen und Fremdkörper.
Trocknung: Restfeuchtigkeit wird beseitigt, damit das Harz optimal haftet.
Zugänge prüfen: Schachtabdeckungen, Revisionsöffnungen und Anschlusspunkte werden freigelegt.
Arbeitsumgebung sichern: Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen werden eingerichtet, um die Baustelle gefahrlos zu betreiben.
Durch diese systematische Vorbereitung wird sichergestellt, dass der Inliner später gleichmäßig eingebracht und vollständig ausgehärtet werden kann.
Nacharbeiten und Dichtheitsprüfung nach der Inliner-Sanierung
Nach dem Aushärten des Liners folgen mehrere Qualitätssicherungsmaßnahmen, um die Dichtheit und Funktionalität des sanierten Kanals zu garantieren.
Typische Nacharbeiten:
Kanalinspektion: Eine erneute Kamerafahrt überprüft, ob der Liner fehlerfrei anliegt und alle Anschlüsse geöffnet sind.
Dichtheitsprüfung: Nach DIN EN 1610 oder DIN 1986-30 wird die Dichtigkeit mit Wasser- oder Luftdruck getestet.
Anschlussfräsung: Seiteneinläufe und Hausanschlüsse werden mit Robotern wieder geöffnet.
Reinigungs- und Endkontrolle: Überstände werden entfernt, und der Kanal wird auf vollständige Durchgängigkeit geprüft.
Wenn alle Prüfungen bestanden sind, gilt das Rohrsystem wieder als voll funktionsfähig und dauerhaft dicht – in der Regel für mehrere Jahrzehnte.
Was kostet eine Kanalsanierung mit Inliner?
Die Kanalsanierung Kosten mit Inliner hängen von mehreren technischen und baulichen Faktoren ab. Entscheidend sind unter anderem der Zustand der bestehenden Rohrleitung, der Durchmesser, die Länge des zu sanierenden Abschnitts sowie die Zugänglichkeit des Kanalsystems.
Auch die Wahl des Schlauchliner–Materials, das eingesetzte Harzsystem und die Art der Aushärtung (z. B. UV-Licht, Warmwasser oder Dampf) können den Aufwand beeinflussen. Vor jeder Sanierung erfolgt daher eine Kamerabefahrung, um Schäden, Rohrverlauf und Sanierbarkeit exakt zu beurteilen.
Im Vergleich zu offenen Bauweisen entfallen bei der Inliner-Sanierung umfangreiche Erdarbeiten, Straßenaufbrüche und Wiederherstellungen. Dadurch ergibt sich häufig ein wirtschaftlicher Vorteil, ohne dass die Qualität oder Lebensdauer der sanierten Leitung beeinträchtigt wird.
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Vorteile einer Inliner-Sanierung
Die Inliner-Sanierung zählt heute zu den innovativsten Methoden der modernen Kanalsanierung. Sie bietet die Möglichkeit, beschädigte Rohrleitungen grabenlos, schnell und nachhaltig zu erneuern – ohne Straßenaufbruch, Lärm oder lange Bauzeiten.
Ob in kommunalen Netzen, Industrieanlagen oder privaten Grundstücken: Das Verfahren überzeugt durch technische Präzision und wirtschaftliche Vorteile.
Geringe Störungen und minimaler Eingriff
Da das Inliner-Verfahren vollständig im Rohrinneren abläuft, bleibt die Oberfläche intakt. Es entstehen keine Baugruben, keine Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs und kaum Lärmbelastung. Das ist besonders in dicht besiedelten Gebieten ein großer Pluspunkt.
Reduzierter Aufwand durch grabenlose Sanierung
Da keine Aufgrabungen oder Wiederherstellungen notwendig sind, sinkt der organisatorische und wirtschaftliche Aufwand deutlich
Schnelle Durchführung und kurze Stillstandszeiten
Abhängig von der Rohrlänge kann eine Sanierung oft innerhalb eines Tages abgeschlossen werden. Das System bleibt dabei häufig im laufenden Betrieb – ein Vorteil für Haushalte, Betriebe und Kommunen gleichermaßen.
Hohe Langlebigkeit und Stabilität
Das Inliner-Verfahren bietet eine nahtlose und strapazierfähige Innenbeschichtung, die den Kanal vor weiteren Schäden schützt. Die verwendeten Materialien sind beständig gegen Risse, Korrosion und andere Umwelteinflüsse, was die Lebensdauer des Kanals bis zu 50 Jahre verlängert.
Umweltfreundlichkeit und ressourcenschonend
Weniger Erdarbeiten bedeuten weniger CO₂-Ausstoß, geringeren Materialverbrauch und kaum Abfall. Zudem werden lösungsmittelfreie Harze eingesetzt – ein klares Plus für Umwelt und Nachhaltigkeit.
Flexibel und vielseitig einsetzbar
Das Verfahren eignet sich für nahezu alle Rohrarten, Durchmesser und Materialien – von kleinen Hausanschlüssen bis zu großen Hauptkanälen.
Vergleich: Inliner-Sanierung vs. Offene Bauweise
| Aspekt | Inliner-Sanierung | Offene Bauweise |
|---|---|---|
| Arbeitsweise | Grabenlos, von innen ausgeführt | Erdarbeiten und Aufgrabungen erforderlich |
| Bauzeit | 1–2 Tage | Wochen bis Monate |
| Aufwand | Deutlich geringer durch Wegfall von Erdarbeiten | Hohe Bau- und Wiederherstellungskosten |
| Verkehrsbehinderung | Minimal | Häufige Straßensperrungen |
| Umweltbilanz | Geringe Emissionen, kaum Abfall | Hoher Energie- und Materialeinsatz |
| Haltbarkeit | Bis zu 50 Jahre | Vergleichbar, aber aufwendiger Erhalt |
| Einsatzbereiche | Wohn-, Gewerbe- & Kommunalnetze | Vor allem bei kompletten Rohrneubauten |
Nachteile und Grenzen des Inliner-Verfahrens
Auch wenn die Inliner-Methode als eine der effizientesten und umweltfreundlichsten Verfahren der Kanalsanierung gilt, gibt es einige technische Grenzen, die beachtet werden sollten.
Abgesackte oder stark deformierte Leitungen können nicht mit einem Liner stabilisiert werden, da das Verfahren auf der vorhandenen Rohrstruktur aufbaut.
Unzureichendes Gefälle lässt sich nicht korrigieren – der Inliner passt sich der bestehenden Neigung an.
Schwer zugängliche Abschnitte oder extreme Rohrbögen können die Installation erschweren.
Unvollständige Aushärtung des Harzes kann – bei unsachgemäßer Durchführung – zu Undichtigkeiten führen.
Trotz dieser Einschränkungen bleibt das Inliner-Verfahren eine revolutionäre Lösung, die es ermöglicht, beschädigte Kanäle schnell, grabenlos und dauerhaft zu sanieren – und damit Städte, Umwelt und Budgets gleichermaßen zu entlasten.
Anwendungsbereiche des Inliner-Verfahrens
Die Inliner Kanalsanierung ist äußerst vielseitig und eignet sich für die Sanierung unterschiedlichster Rohrsysteme – von privaten Hausanschlüssen bis hin zu großen kommunalen Hauptkanälen. Durch seine grabenlose Technik kann es in nahezu jeder Umgebung eingesetzt werden, ohne Straßen, Wege oder Grünflächen aufzureißen. In den meisten Fällen kommt die Inliner-Kanalsanierung bei alten Abwasserleitungen zum Einsatz, deren Material – etwa Beton, Steinzeug oder Guss – im Laufe der Jahrzehnte Risse oder Korrosionsschäden entwickelt hat.
Typische Einsatzgebiete:
Risse, Undichtigkeiten und Korrosion
Der Inliner dichtet beschädigte Rohre dauerhaft ab und verhindert das Eindringen oder Austreten von Abwasser.
Wurzeleinwuchs
Bei älteren Kanälen schützt der Liner zuverlässig vor erneutem Eindringen von Wurzeln.
Rohrverbindungen und Muffenversätze
Kleine Versätze oder undichte Übergänge werden durch die neue Innenbeschichtung ausgeglichen.
Schwer zugängliche Leitungen
Besonders geeignet in Gebäuden, Innenhöfen oder dicht bebauten Stadtgebieten, wo Grabungsarbeiten kaum möglich sind.
Industrie- und Regenwasserleitungen
Auch chemisch oder thermisch belastete Rohrsysteme lassen sich mit speziellen Harztypen sanieren.
Das Inliner-Verfahren eignet sich für verschiedene Arten von Kanälen wie Abwasser-, Regenwasser- und Industriekanäle sowie für unterschiedliche Schadensarten, darunter Risse, Brüche, Undichtigkeiten und Muffenversätze.
Ob im öffentlichen Netz oder auf privatem Grundstück – die Inliner-Kanalsanierung bietet eine sichere, langlebige und nachhaltige Lösung für nahezu jeden Schadenstyp und jedes Einsatzumfeld.
Materialien und Lebensdauer des Inliner-Verfahrens
Beim Inliner-Verfahren kommen hochwertige Schlauchliner aus Glasfaser (GFK) oder Nadelvliesfilz zum Einsatz, die mit reaktiven Harzen – meist Epoxid-, Polyester- oder Vinylesterharz – getränkt werden. Nach der Aushärtung entsteht im alten Rohr eine nahtlose, stabile Innenbeschichtung, die gegen Risse, Korrosion und chemische Einflüsse beständig ist.
Die Lebensdauer eines fachgerecht installierten Inliners liegt bei 40 bis 80 Jahren, abhängig von Materialqualität, Einbaubedingungen und Wartung. Damit ist die Sanierung nicht nur eine kurzfristige Reparatur, sondern eine dauerhafte Erneuerung der Rohrstruktur.
Vergleich: Inliner-Verfahren vs. Kurzliner-Verfahren
Sowohl das Inliner- als auch das Kurzliner-Verfahren gehören zur grabenlosen Kanalsanierung. Während der Inliner ganze Rohrabschnitte erneuert, wird beim Kurzliner nur eine begrenzte Schadstelle repariert. Welche Methode die richtige ist, hängt vom Umfang der Beschädigung und der Zugänglichkeit ab.
| Kriterium | Inliner-Verfahren | Kurzliner-Verfahren |
|---|---|---|
| Sanierungsumfang | Erneuerung kompletter Rohrabschnitte (mehrere Meter) | Punktuelle Reparatur einzelner Schadstellen |
| Verfahren | Harzgetränkter Schlauchliner wird eingezogen und ausgehärtet | Kürzerer Liner wird lokal eingebracht und fixiert |
| Bauaufwand | Etwas höher, da mehr Vorbereitung und Material nötig | Schnell und mit geringem Aufwand durchführbar |
| Einsatzgebiet | Ideal bei längeren Rissen, Korrosion oder Muffenversätzen | Geeignet für kleine Leckagen oder lokale Schäden |
| Kosten | Höherer Material- und Arbeitsaufwand, aber langfristig effizient | Kostengünstig für kleine Reparaturen |
| Lebensdauer | 40–80 Jahre | 10–20 Jahre |
| Ziel | Dauerhafte, strukturelle Erneuerung des Rohrs | Kurzfristige Instandsetzung einzelner Bereiche |
Das Inliner-Verfahren ist die richtige Wahl bei umfangreicheren Schäden oder alternden Rohrsystemen, während der Kurzliner eine gute Lösung für lokale Reparaturen bietet – etwa als Zwischenmaßnahme, bis eine vollständige Sanierung nötig wird.
Normen und Vorschriften für das Inliner-Verfahren
Damit eine Kanalsanierung mit Inliner-Verfahren den hohen technischen und rechtlichen Anforderungen genügt, müssen zertifizierte Materialien und zugelassene Verfahren eingesetzt werden. In Deutschland gelten dafür verschiedene Normen und Richtlinien, die Qualität, Sicherheit und Langlebigkeit gewährleisten.
Wichtige Regelwerke und Zulassungen:
DWA-Merkblatt M 143-3: Technische Anforderungen und Qualitätsrichtlinien für die grabenlose Sanierung von Abwasserleitungen mit Schlauchlinern.
DIN EN 13566-4: Europäische Norm, die Materialeigenschaften und Prüfverfahren von Liner-Systemen definiert.
DIBt-Zulassung (Deutsches Institut für Bautechnik): Nationale Bauzulassung für Liner-Systeme und Harzkomponenten – Nachweis über geprüfte Dichtheit und Beständigkeit.
DIN 1986-30: Vorgaben zur Dichtheitsprüfung und Instandhaltung von Grundstücksentwässerungsanlagen.
Nur zertifizierte Fachbetriebe dürfen Inliner-Systeme verbauen, deren Materialien über eine aktuelle DIBt-Zulassung verfügen. So wird sichergestellt, dass jede Sanierung den geltenden Sicherheits- und Umweltstandards entspricht.
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Häufige Fragen zur Inliner-Kanalsanierung
Beim Inliner-Verfahren wird ein harzgetränkter Schlauchliner in das beschädigte Rohr eingezogen und dort mit Luft oder Wasser aufgeblasen. Durch Wärme, Dampf oder UV-Licht härtet das Harz aus – so entsteht ein neues, dichtes Rohr im alten Rohr, ganz ohne Aufgrabung.
Ein fachgerecht installierter Liner hält in der Regel 40 bis 80 Jahre, abhängig von Materialqualität, Belastung und Wartung. Die Methode ist damit eine langfristige Lösung, keine Zwischenreparatur.
Die Kosten liegen je nach Rohrdurchmesser, Länge und Schadensart bei ca. 300–600 € pro Meter. Genauere Werte ergeben sich nach einer Kamerainspektion durch einen Fachbetrieb.
Fast immer – solange das Rohr nicht stark deformiert oder komplett eingestürzt ist. In solchen Fällen ist eine offene Sanierung erforderlich.
Sehr umweltfreundlich: Da keine Aufgrabungen nötig sind, entstehen weniger Emissionen, Abfall und Energieverbrauch. Zudem werden meist lösungsmittelfreie Harze verwendet.
Kleinere Projekte können innerhalb eines Tages abgeschlossen werden, bei längeren Rohrabschnitten dauert die Sanierung meist nur wenige Tage – deutlich schneller als herkömmliche Methoden.
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen der Rohrdurchmesser, die Länge des Sanierungsabschnitts, das Schadensbild sowie die Zugänglichkeit der Leitung. Auch vorbereitende Arbeiten wie Reinigung, Fräsarbeiten oder Dichtheitsprüfungen können den Gesamtaufwand beeinflussen.


